Wir glauben an unser Team! Unsere Leidenschaft für Euren Erfolg! www.westminster.de photo: DEB Offizieller Hauptsponsor der Deutschen Eishockey NationalmannschaftDASDEB-MAGAZIN3 Liebe Eishockeyfans, liebe Partner und Sponsoren des DEB, der Deutschland Cup ist jedes Jahr ein fester Höhepunkt in unserem Kalender. Er ist das wichtigste Heimturnier unserer Männer-Nationalmannschaft und bringt ein internationales Teilnehmerfeld nach Deutschland. In diesem Jahr treffen wir im PSD BANK DOME auf die Teams aus Lettland, Österreich und der Slowakei, die wir herzlich begrüßen. Sportlich steht der Deutschland Cup 2026 für mehr als nur den Nationenvergleich. André Rankel bestreitet hier in Düsseldorf die ersten Länderspiele seiner Amtszeit als Bundestrai- ner. Wir als Vorstand, genauso wie der gesamte DEB, stehen geschlossen hinter ihm und seinem Team und wünschen für diesen Start viel Erfolg. Leider ist der Deutschland Cup diesmal kein gemeinsames Turnier unserer Frauen- und Männer-Nationalmannschaften, denn unsere Frauen bestreiten zeitgleich die IIHF Women’s World Championship. Umso mehr richtet sich unser Blick daher auch nach Dänemark, wo sie sich dieser Tage mit den besten Teams der Welt messen. Ab dem 7. November geht es für unsere Frauen-Auswahl in den Gruppenspielen um den Einzug in die WM-Endrunde. Zugleich gibt der Deutschland Cup einen Vorgeschmack auf das, was als Saisonhöhepunkt ansteht: Deutschland wird mit den Standorten Düsseldorf und Mannheim die IIHF Eisho- ckey-Weltmeisterschaft 2027 ausrichten. Darauf arbeitet die Männer-Nationalmannschaft ab sofort hin – mit dem Deutschland Cup als erster Etappe und der WM-Vorbereitung ab Ap- ril. Gemeinsam mit beiden Standorten und unseren Partnern bereiten wir das Großereignis derzeit akribisch vor. Die Heim-WM rückt unser Eishockey im kommenden Frühjahr in den Mittelpunkt. Diese Chance wollen wir nutzen, um neue Fans zu gewinnen, junge Menschen für unseren Sport zu begeistern und unsere Strukturen im Sinne der Zukunftsstrategie DEB 2034 weiterzuent- wickeln. Das gelingt mit den vielen Menschen, die unseren Sport tragen – in Vereinen, Ligen und Landesverbänden, auf dem Eis und auf den Rängen. Gemeinsam gehen wir voller Vor- freude in die kommenden Monate. Wir wünschen Ihnen und Euch packende Spiele und eine großartige Stimmung in Düssel- dorf. Und freuen uns auf ein Wiedersehen bei der Heim-WM 2027! Herzlichst, Frank H. Lutz Christian Künast Vorstandsvorsitzender Vorstand SportDASDEB-MAGAZIN5 INHALTSVERZEICHNIS Grußwort der DEB-Vorstände Seite 3 Bundestrainer André Rankel: „Will mir mein eigenes Bild machen“ Seite 6 Deutschland Cup 2026: Mehr als nur Eishockey Seite 10 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft 2027 : Weltklasse-Eishockey live erleben Seite 13 Frauen-Weltmeisterschaft: „Den nächsten Schritt gehen“ Seite 18 Eishockey zum Ausprobieren in ganz Deutschland Seite 22 Zwischen Titeljagd und Neubeginn: Die Deutschen in der NHL Seite 24 U20-Weltmeisterschaft: Bühne frei für die Stars von morgen Seite 32 Rekorde: Titelgewinner des Deutschland Cup in der Übersicht Seite 36 Terminplaner: Das sind die WM-Termine in der Saison 2026/2027 Seite 37DASDEB-MAGAZIN6 Seit dem 1. September ist André Rankel Bundestrainer der Männer-National- mannschaft. An allen zwölf Meisterti- teln der Eisbären Berlin war der 41-Jäh- rige beteiligt – als Spieler, als Kapitän und an der Bande. Mit dem neuen Amt nimmt er nun eine neue Herausforde- rung an. Ein Porträt über einen Trainer, dem es wichtig ist, hinter jedem Spieler auch den Menschen zu sehen. Iserlohn, Ingolstadt, Mannheim, Wolfsburg: In seinen ersten Wochen im Amt hat André Ran- kel viele Kilometer zurückgelegt. „Die Auto- bahnraststätten kenne ich alle“, sagt er und grinst. Statt am Schreibtisch Kaderlisten zu sortieren, hat der neue Bundestrainer Klubs, Trainern und Spielern Antrittsbesuche abge- stattet – und zwar dort, wo sie jeden Tag arbei- ten. Zwischendurch blieb der Koffer auch mal in Berlin stehen, etwa beim Spitzenspiel der PENNY DEL zwischen den Eisbären Berlin und dem EHC Red Bull München in der Uber Arena. Nach mehr als zwei Jahrzehnten bei den Eis- bären ist das Amt als Bundestrainer des DEB ein bedeutender Karriereschritt. Geboren am 27. August 1985 in West-Berlin, wechselte Rankel 2003 von den Berlin Young Capitals zu den Eisbären. Es folgten 17 Jah- re als Stürmer, acht davon als Kapitän. Er ge- wann sieben Deutsche Meisterschaften, wur- de 2011 wertvollster Spieler der Playoffs und ist mit 247 Toren Rekordtorschütze des Klubs. Für Deutschland bestritt er 76 Länderspiele, sieben Weltmeisterschaften und die Olympi- schen Spiele 2010 in Vancouver. Besonders in Erinnerung geblieben ist ihm die Heim-WM im selben Jahr: „Der Sieg auf Schalke, als wir uns in den Armen lagen und die Nationalhymne ge- sungen haben vor 78.000 Menschen.“ „Ich will mir mein eigenes Bild machen“DASDEB-MAGAZIN7 Geprägt haben ihn Trainer wie Pierre Pagé, der viel forderte und viel gab, und Don Jack- son, der ihm voll vertraute. Als Kapitän ver- stand sich Rankel als Vorbild auf dem Eis, weniger als Lautsprecher in der Kabine. Wie ein Trainer gedacht hat er schon damals – ohne es zu wissen. „Ich reflektiere viel, ich denke viel nach“, sagt er. Nach Spielen schaute er sich seine Einsätze oft nachts noch einmal an. Trainer werden wollte er trotzdem nie. „Ich habe immer gesagt: Das werde ich nie, das tue ich mir nicht an.“ Eine Schulterverlet- zung beendete 2020 seine aktive Lauf- bahn, die Corona-Pandemie die Saison. Die folgenden sechs Monate nutzte Rankel, um sich neu zu sortieren. Sein Ergebnis: Er wollte seine Erfahrung an junge Spieler wei- tergeben. Über eine Umschulung der Be- rufsgenossenschaft kehrte er 2021 zu den Eisbären zurück, unterstützte das Trainer- team, betreute zunächst junge und verletz- te Spieler und wurde 2023 Assistenztrainer und Development Coach. Unter Serge Aubin verantwortete er zuletzt das Unterzahlspiel. Zu den sieben Titeln als Spieler kamen fünf weitere hinter der Bande. Parallel sammelte Rankel Erfahrung im Ver- band. 2023 übernahm er als Honorar-Bun- destrainer die U18-Nationalmannschaft und führte sie 2024 zurück in die Top-Divi- sion der Weltmeisterschaft. Beim Deutsch- land Cup 2024 unterstützte er Harold Kreis in den Bereichen Defensive und Unterzahl. Nach der Weltmeisterschaft 2026 in der Schweiz suchte der DEB einen Nachfolger für Harold Kreis. Christian Künast, Vorstand Sport, orchestrierte den Auswahlprozess. Eingebunden waren Peter John Lee als sportlicher Berater der Männer-National- mannschaft sowie die Sportkommission mit Karl-Heinz Fliegauf und Stefan Ustorf. In mehreren Schritten prüfte der DEB ver- schiedene Kandidatenprofile. In den Ge- sprächen überzeugte Rankel mit seinen Ideen und seiner Klarheit. Am Ende fiel die Entscheidung gemeinsam auf ihn, der Auf- sichtsrat des DEB stimmte einstimmig zu. „Wir sind fest davon überzeugt, mit André eine gemeinsame Vision für unsere Natio- nalmannschaft umzusetzen“, sagt Künast. Der DEB stattete Rankel mit einem Vierjah- resvertrag aus, die Eisbären gaben ihn frei. Vorgestellt wurde er am 27. August im SAP Garden in München – an seinem 41. Ge- burtstag. Rankel selbst geht die neue Aufgabe mit Vorfreude an: „Ich habe diese Leidenschaft für die Nationalmannschaft.“ Einen genau- en Karriereplan, sagt er, habe er nie gehabt. „Ich frage mich: Was kann ich machen, um besser zu werden? Das ist mein Anspruch.“DASDEB-MAGAZIN8 Seine ersten Wochen im Amt standen genau unter diesem Anspruch. „Es ging darum, eine Verbindung zu den Spielern, Trainern und Managern aufzubauen“, sagt Rankel. Die Heim-WM im Mai 2027 in Düsseldorf und Mannheim war in den Gesprächen nur am Rande Thema. „Alle wollen die Heim-WM spielen“, hat er schnell gemerkt. Ihm ging es um etwas anderes: „Ich kann Spieler nur dann coachen, wenn ich auch die Person kenne.“ Die Treffen legte Rankel bewusst nicht auf Spieltage, sondern an den Rand von Trai- ningseinheiten. Die Stimmung sei dort lo- ckerer, die Gespräche offener. Er sei „frei von Vorurteilen“ hineingegangen: „Ich will mir mein eigenes Bild machen.“ Neben Persön- lichem ging es um Rollen, Erwartungen und Feedback – also auch um die Frage, woran ein Spieler noch arbeiten sollte. „Kommuni- kation darf keine Einbahnstraße sein“, sagt Rankel. Starre Vorgaben sind nicht seine Sache. „Ich mag das Wort Regeln nicht, das limitiert. Mir geht es eher um Werte und Stan- dards.“ Gemeint ist die Haltung, mit der eine Mannschaft jeden Tag auftritt. Die Identität des Teams soll dabei von den Spielern selbst kommen: „Wer sind wir? Wer wollen wir sein? Und wo wollen wir hingehen?“ Mit dem Deutschland Cup in Düssel- dorf beginnt nun seine erste Maß- nahme als Bundestrainer. Kader und Trainerteam stehen. Bei den Assis- tenztrainern suchte Rankel „Leute, die eine gewisse Erfahrung haben und die, was die Ideen angeht, die glei- che Sprache sprechen“. Das Turnier versteht er als letzten Teil einer ers- ten Kennenlernphase. Spieler testen, Rollen klären, das eigene Spielsystem vermitteln. Auch die Belastung hat er im Blick: „Wir müssen das Energiele- vel der Spieler managen. Wir haben im Mai die WM – da müssen sie mög- lichst bei 100 Prozent sein.“ Rankels Blick reicht dabei über das Turnier im eigenen Land hinaus. „Es geht ja nicht nur um die Weltmeis- terschaft jetzt, sondern auch um die nächsten Jahre“, sagt er. An sich selbst will er dabei nichts ändern: „Ich bin immer noch der Gleiche, der ich vorher war. Mir geht es nicht um den Titel, sondern um die Aufgabe.“Ich gebe alles. Nur nicht auf. Für alle, die alles geben. 1. Magnesium und Calcium tragen zu einer normalen Muskelfunktion bei. Vitamine des B-Komplexes, Vitamin C sowie Calcium, Magnesium, Eisen, Kupfer und Jod tragen zu einem normalen Energiestoffwechsel bei. www.orthomol-sport.deNext >